Der nächste Marathon steht vor der Tür

Diesmal geht’s nach Föhr. Da bin ich letztes Jahr den Halbmarathon gelaufen; dieses Mal will ich auch die andere Hälfte der Insel sehen. Nachdem ich knapp vier Wochen nicht gelaufen bin (ich hatte Rücken und einen Männerschnupfen), war ich heute mal wieder unterwegs. Dafür, dass ich gerade eben so dem Tod von der Schippe gesprungen bin (mit einem Männerschnupfen ist nicht zu spaßen), bin ich ganz zufrieden – auch wenn ich froh war, zuhause zu sein…

Wir merken uns: So ein Marathon läuft sich nicht von allein, und bis ich wieder in der Lage sein werde, einen zu laufen, wird noch viel Wasser die Seeve runter fließen.

Aber wir wollen uns nicht beklagen. Das alte Jahr ist vorbei, das neue hat gerade begonnen. Wir sind alle fit, der Weihnachtsmann war fleißig, der Jahreswechsel fließend und die Kinder haben gut durchgehalten. Morgen geht der Alltag wieder los.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein frohes und glückliches 2017. Bleibt gesund, lasst Euch nicht unterkriegen und guckt mal wieder vorbei!

Es geht voran

Mein Leben bei der Feuerwehr nimmt Fahrt auf – heute wurde ich eingekleidet. Eigentlich wäre das keine Meldung wert, aber eigentlich doch 🙂

Ich habe ja nicht nur die Themen Feuerwehr und Laufen auf meiner Agenda (auch wenn die Lauferei momentan aufgrund eines Männerschnupfens etwas in den Hintergrund getreten ist), sondern auch noch den Gewichtsverlust. Hier hat sich zugegebenermaßen in der letzten Zeit nicht viel Erwähnenswertes getan: Mein Gewicht hat sich bei 95 kg eingepegelt – mal etwas mehr, mal etwas weniger. Mein Ziel lag zwar ursprünglich bei etwa 85 kg, aber um ehrlich zu sein, sehe ich keinen Grund, mich zu beklagen; immerhin habe ich 30 kg geschafft – vor zwei Jahren hätte ich das nicht für möglich gehalten.

Bevor jetzt der Shitstorm losgeht, was denn Feuerwehr-Klamotten mit Abnehmen zu tun haben, will ich das Geheimnis lüften: Ich hatte mal Hosengröße 60 (auch wenn ich die Beine umkrempeln musste) und Jackengröße 27 bis 29. Heute hat die Hose in Größe 52 gepasst – ebenso die Jacke! (Bei der Jacke hätte es auch Größe 50 werden können, die hat aber etwas gespannt, wenn ich die Arme vor der Brust verschränkt habe.)

Jetzt ist es offiziell

Ich bin jetzt aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Maschen. Nachdem ich drei Übungsabende mitgemacht habe, durfte ich mich heute beim Feuerwehrkommando vorstellen und die üblichen Fragen beantworten:

  • Wann bist du geboren?
  • Warum?
  • Wo arbeitest du?
  • Seit wann lebst du in Maschen?

Dann wurde ich gebeten, kurz draußen zu warten, während man abstimmt. Ich war noch nicht mal ganz draußen, da war das Thema schon erledigt: Ich bin aufgenommen. Eigentlich bin ich ja zu alt – aber das Wort „eigentlich“ beinhaltet auch immer eine Verneinung; in diesem Falle ist es die verzweifelte Suche der freiwilligen Feuerwehren nach neuen Mitgliedern. Auch wenn der Satz „Wir nehmen jeden“ nur teil-schmeichelhaft war, freue ich mich doch auf die neue Aufgabe – die Lernkurve wird zwar am Anfang nahezu senkrecht verlaufen, aber Spaß hat’s bisher immer gemacht (habe drei Übungsabende mit den Themen Truppführer-Fortbildung, die Gruppe im Löscheinsatz und Digitalfunk mitgemacht). Und selbst, wenn es mit der Feuerwehr nicht klappen sollte, kann ich immer noch zur GSG 9 gehen (da gehen die hin, die es bei der Feuerwehr nicht schaffen)… 🙂

Eine Herausforderung stellen die Kinder dar: Die finden Feuerwehrmann Sam total cool. Bis sie merken, dass Feuerwehrmann Papa mindestens genauso cool ist (natürlich viel cooler), werde ich noch ein wenig Überzeugungsarbeit leisten müssen…

Ein Maschener zu Gast bei Freunden

Ich war am Wochenende in München: Freunde besuchen, Marathon laufen, Haxe essen – in der Reihenfolge.

Am Sonntag war es wieder soweit: Ich habe mit etwas über 20.000 anderen Läuferinnen und Läufern die Münchner Innenstadt unsicher gemacht. Beim MünchenMarathon galt es mal wieder, 42,195 Kilometer laufend (zumindest überwiegend 🙂 ) zurückzulegen. Um es vorweg zu nehmen: Ja, ich hab’s geschafft – obwohl ich im Urlaub kaum zum Trainieren gekommen bin und bis kurz vor dem Lauf noch ein wenig erkältet war. Und es war affengeil… Weiterlesen

München in Gefahr!

Keine Angst, von einem Bekloppten, der wieder mal um sich schießt, ist nichts bekannt. Gemeint ist: München ist für mich in Gefahr. Die Überschrift klingt aber irgendwie reißerischer ohne diese Einschränkung 🙂

Soll heißen: Meine Marathon-Teilnahme am Sonntag steht auf der Kippe. Ich leide an einem Männerschnupfen! 🙁 Und da ja das Laufen mit einer gewöhnlichen Erkältung schon gefährlich werden kann, will ich mir gar nicht ausmalen, was bei einem Männerschnupfen alles passieren kann…

Aber Spaß beiseite: Laufen mit Erkältung kann funktionieren (muss es aber nicht, daher kann ich keine Verantwortung übernehmen, falls jemand erkältet losläuft und noch kränker zurückkommt) – solange man es nicht übertreibt (also beispielsweise die Pace mal um zwei Minuten runtersetzt oder 30 statt vier Kilometern läuft). Wichtig ist: Ganz langsam, ganz wenig, viel trinken, viel Ruhe. Ganz wichtig ist: Bei Fieber ab ins Bett! Wer mit Fieber läuft (auch wenn es schön sein mag, mal nicht alleine zu laufen 🙂 ), riskiert eine Herzmuskelentzündung. Im besten Fall läuft man danach nur noch mit Medikamenten, im schlimmsten gar nicht mehr…

So schlimm ist es aber bei mir zum Glück nicht – bis Sonntag sind es noch vier Tage plus den Rest von heute, da kann die Welt schon wieder ganz anders aussehen. Fahren werde ich also auf jeden Fall; ob ich laufe, werde ich dann spontan entscheiden. Außerdem freue ich mich schon auf die Haxe danach… 🙂

Wer will, kann die Startnummer 2278 auf dieser Webseite eintragen und mich live verfolgen. Das erspart mir Status-Updates, wie ich sie in Hamburg überlegt, aber nie umgesetzt hatte („14:30 Uhr – bin jetzt Eppendorfer Baum Höhe Nr. 20“, „14:50 Uhr – bin jetzt Eppendorfer Baum Höhe Nr. 24“).

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